DIPLOM-ÜBERSETZERIN · PUBLIZISTIN · FELDENKRAIS-LEHRERIN

Anthologien

2005

- "Von fernen Gefühlen und Orten". Neun Autorinnen erzählen. Herausgegeben von Shirin Kumm im Glaré-Verlag, Frankfurt.

Enthält von Barbara Höhfeld die Erzählung "Drei Sommer".

2009

- "Zug um Zug". Eine Anthologie der Literaturgruppe POSEIDON. erschienen im Odenwald-Verlag.

Enthält von Barbara Höhfeld "Tag für Tag: Aus meinem Webtagebuch 2008", verschiedene Blicken auf Tod und Sterben.

 

2010

- "Am anderen Ende der Lichtung". Luxemburger Autoren über Leben, Tod und Trauer. Herausgegeben von OMEGA 90, Luxemburg.

Enthält von Barbara Höhfeld die Erzählung "Ich tanzte zusammen mit den andern".

 

- "Wortwandlerinnen". Autorinnen von vier Kontinenten erzählen. Erschienen bei Brandes & Apsel, Frankfurt.

Enthält von Barbara Höhfeld den Essay "Zwei Sprachen" und die kurze Erzählung "Das Häuschen am Abhang".

 

2011

- "StadtLandKuss". Eine Anthologie der Literaturgruppe POSEIDON.
Erschienen im Odenwald-Verlag.

Enthält von Barbarta Höhfeld die Erzählung "Austern".

„Ginsburg und der Rotkohl“ (Roman)

Roman von Barbara Höhfeld

Eine in Paris lebende gebürtige Deutsche reist im November 1989  nach Wien, weil ihre beste Freundin sie darum gebeten hat. Die Freundin Marei ist krank, soll in ein Sanatorium und sucht eine vertrauenswürdige Person, die sich in ihrer Abwesenheit um den Haushalt mit drei Kindern und dem Ehemann kümmert. Die Wahlpariserin, kürzlich verwitwet, läßt sich bereitwillig auf die Aufgabe ein, doch nicht nur deswegen verändert sich die Welt unter ihren Augen, gewissermaßen unter ihren Händen. Den Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs erlebt sie in Österreich ganz anders als in Frankreich. Und da sie Weihnachten bei ihrem Bruder in Düsseldorf verbringt, nimmt sie auch noch eine westdeutsche Variante wahr. Aber sie selbst, sie muß sich in Frage stellen, es sind nicht nur die Gegensätze zwischen Deutschland, Frankreich, zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Wird sie ihre Freundschaft mit Marei bewahren können?

erschienen 1999 bei Editions Phi, Echternach (Luxemburg) (www.phi.lu) - 224 S., ISBN 3-88865-181-6

Endersgründchen oder das Jahr der Frau (Roman, unveröffenttlicht)

Historischer Roman von Barbara Höhfeld

Die Hauptperson, eine deutsche Übersetzerin bei der EU-Kommission in Luxemburg, lebt 1975 nach einer Ehescheidung mit einem Kollegen, auch einem Deutschen, zusammen; die Beziehung steckt in einer Krise. Der Lebensgefährte war als 18-Jähriger bei der Waffen-SS und hat davon noch Verhaltensweisen, aber auch Traumata bewahrt. Die Frau begegnet einem Juden, ebenfalls aus Deutschland, sie verliebt sich. Damit stellt sie nicht nur ihre Beziehung in Frage, sondern ihre ganze Identität wird erschüttert. Wessen macht sie sich schuldig?

Der/die LeserIn erlebt die Entwicklung dieser Vierzigjährigen einen Frühling und einen Sommer lang mit. Behutsam und spannend zugleich wird erzählt: nicht nur Persönliches steht auf dem Spiel,  nicht nur die nationale Identität einer Deutschen. Die UNO hat das Jahr der Frau ausgerufen; in Deutschland tobt der Kampf um und mit der RAF. Wieviel von der 68er Revolution gelangt bis ins Großherzogtum? Als einer Übersetzerin steht der Figur die Weltliteratur offen: sie  befaßt sich ausführlich mit Shakespeares Hamlet, dem depressiven, dem zweifelnden Antihelden aus Dänemark. Nicht zufällig, denn eine dänische Jüdin deutschen Ursprungs, mit offenem Haus, bündelt die Begegnungen und steuert sie auch ein bißchen. Mit Hamlets Hilfe und eigenen poetologischen Erkundungen findet die Frau einen Weg in der Wirrnis.

Als der Geliebte am Ende des Sommers verschwindet, versucht sie ihre ersten eigenen Schritte in ein neues Leben. Mit Don Quichote.

 

unveröffentlicht (2005)

Kindertreu (Roman) 2014

erschienen im Verlag "Op der Warft", wo er leider keinerlei Verbreitung erfuhr, handeltder Roman von einer 1967 geborenen Frau, die auf dem Lande bei ihrer Großmutter aufwächst, in einer nahe gelegenen Kleinstadt ihr Abitur macht und dann durch Vermittlung einer Lehrerin in Saarbrücken studiert. Im Dorf darf nicht von den Nazis geredet werden - erst ein ganz junger Lehrer im Gymnasium tut das - und die Welt wird fast nur durch Lesen erkennbar.

Es ist also ein Entwicklingsroman, der die junge Frau bis etwa 40 begleitet, ihre Suche nach Vater und Mutter, ihre Selbstfindung im Rahmen der übrigen  Familie und ihrer eigenen Bedürfnisse verdeutlicht. Sie gleitet in den Beruf der Fernsehreporterin, sie heiratet, hat zwei Kinder, geht ihrer Arbeit  nach. Mehr eine Skizze vom vergangenen Jahrhundert als ein Gemälde. Mit vielen Anschlusspunkten.


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